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23.03.2019

TAZ-Debatte: volkswirtschaftlicher Nutzen durch regionale Preise und weniger Stromtrassen

Auf TAZ.de stellt Bernward Janzing die Frage, ob Strom überall gleich billig sein muss. Wenn norddeutscher Windstrom in Mengen vorliegt und daher günstig ist, muss er dann an jeder Stelle in Deutschland das gleiche kosten? Janzing vergleicht diese Fragestellung mit Preisen von regionalen Produkten, wie etwa Fisch. Dass Fisch an der Küste günstiger zu haben ist als etwa in Süddeutschland, wo er erst aufwändig gekühlt und hintransportiert werden muss, leuchtet jedem ein. Denn Kühlung und Transport kosten Geld. Es ist daher schwer nachzuvollziehen, warum Strom stets an jeder Stelle gleich viel kosten soll. Schließlich ist Deutschland keine Kupferplatte, die den Strom zu jeder Zeit überall hin leiten könnte. Stromtransport und -transformation kosten schließlich ebenfalls Geld.

Ist Deutschland eine Kupferplatte?
Collage: En

Janzing zitiert Volkswirte und Mathematiker der Uni Trier und des Energie Campus Nürnberg. Sie haben mithilfe von Simulationen ermittelt, dass regionale Strompreise und weniger Stromtrassen zu einem großen volkswirtschaftlichze Nutzen führen. Janzing illustriert den Vorschlag, dass norddeutscher und süddeutscher Strom an unterschiedlichen Märkten gehandelt wird. Durch Preisunterschiede würde sich der Markt regulieren und Netzengpässe verhindern.

Dies ist keine bloße Theorie: Solche Modelle werden in Skandinavien und Nordamerika längst praktiziert.

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